Monatsvortrag

Naturkundliche Beobachtungen an der englischen Kanalküste.

Monatsvortrag
Naturkundliche Beobachtungen an der englischen Kanalküste.

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 5. September 2019

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Ein Reisebericht zur Natur an der englischen Kanalküste ist das Thema des Monatsvortrags im September
England war schon immer für seine Naturbeobachter bekannt. Viele Citizen Science-Projekte in Deutschland haben englische Projekte zum Vorbild wie die Stunde der Gartenvögel, die in Deutschland seit 2005 durchgeführt wird. Das Big Garden Birdwatch in England existiert schon seit 1979, das englische Tagfaltermonitoring schon seit 1976.

Wie ist es also als naturinteressierte Urlauber in einer Region unterwegs zu sein, in der Naturbeobachtung eine deutlich größere Rolle spielt als in unseren Breiten?

Die englische Kanalküste in den Grafschaften Kent und East Sussex ist an der schmalsten Stelle des Ärmelkanals - bei Dover -  nur 34 km von Frankreich entfernt und bietet neben historischen Städten wie Rye und Hastings auch für den Naturliebhaber interessante Stätten wie das Dungeness National Nature Reserve oder das Rye Harbour Nature Reserve.

Anita Naumann stammt ursprünglich aus dem Nordsaarland, wohnt aber mittlerweile in St. Ingbert. Sie ist Umweltwissenschaftlerin und arbeitet beim Biosphärenzweckverband Bliesgau.

 

Foto: © Anita Naumann

 

Foto: © Anita Naumann

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Artenvielfalt im Wandel der Zeit – Die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst.

Monatsvortrag
Artenvielfalt im Wandel der Zeit – Die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst.

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 9. Mai 2019

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst ist das Thema der Monatsvortrags im Mai von Dr. Christoph Bernd.

Erst durch den Auftritt des Modernen Menschen in der letzten Eiszeit gibt es außer den Fossilien zusätzliche Belege für die damalige Tierwelt. Höhlenbären, Riesenhirsche, Auerochsen und Steppenbisons bevölkerten damals unsere Landschaften. Abgesehen von Nahrungsresten sind es insbesondere Gravierungen, Reliefs, Statuetten und die berühmten Höhlenmalereien, die uns wie in einem Bilderbuch einen Blick auf diese lange vergangene Zeit erlauben. Der Vortrag beschäftigt sich speziell mit den späteiszeitlichen Tierarten, ihrer Verbreitung und Ökologie. Dabei werden neben den paläontologischen Quellen besonders die archäologischen Hinterlassenschaften und ihr Informationsgehalt vorgestellt. Sie sind ein bedeutender Beitrag zur Kenntnis der späteiszeitlichen Tierwelt und zum Verständnis ihrer Lebensweise in der scheinbar lebensfeindlichen Umwelt.

Dr. Christoph Bernd kommt aus Bexbach, ist Inhaber eines Büros für Freilandforschungen mit dem Schwerpunkt Zoologie, speziell Amphibien und Reptilien, Archäologie, Geologie und Umweltbildung. Außerdem ist er Mitarbeiter beim Urweltmuseum GEOSKOP, einer Zweigstelle des Pfalzmuseums auf Burg Lichtenberg, hoch über der Stadt Kusel.

 

Schädelknochen des ausgestorbenen Steppenbisons. Dieser Vorfahre unseres Europäischen Wisents hatte viel längere Hörner Foto: © Christoph Bernd, GEOSKOP

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Peter Steinfeld –Streifzug durch das Schöneichelsmoor bei Eppenbrunn (Pfalz).

Monatsvortrag
Peter Steinfeld –Streifzug durch das Schöneichelsmoor bei Eppenbrunn (Pfalz).

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 7. März 2019

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

 
Im Stüdenbachtal bei Eppenbrunn (Südpfalz) gibt es noch ein nahezu intaktes Moor, das Verlandungsmoor am sogenannten Schöneichelsweiher. Der Referent beleuchtet die Entstehung und den heutigen Zustand des Moores. Vorgestellt werden moortypischen Arten wie z.B. Moosbeere, Weißes Schabelried, Scheidiges Wollgras, Mittlerer Sonnentau und Hochmoor-Perlmuttfalter, die alle im Saarland bereits ausgestoben sind. Hervorzuheben ist auch das seltene Wasgau-Knabenkraut, ein regionaler Endemit, der erst kürzlich als eigenständige Art beschrieben wurde. Darüber hinaus zeigt der Vortrag, dass sich ein Besuch der idyllischen Moorlandschaft zu jeder Jahreszeit lohnt, da man sich ihrem eigentümlichen Reiz kaum entziehen kann.
Sonnenaufgang im Moor Foto: © P. Steinfeld

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Invasive Krebse: eine ständig steigende Gefährdung für heimische Libellen

Monatsvortrag
Invasive Krebse: eine ständig steigende Gefährdung für heimische Libellen

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 7. Februar 2019

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Schon Ende des vorletzten Jahrhunderts ist der nordamerikanische Kamberkrebs als erste nicht einheimische Art aktiv in deutsche Gewässer eingebracht worden. Wie auch andere danach eingeschleppte Krebsarten ist er Überträger der nur für heimische Krebse tödlichen Krebspest. In der letzten Zeit haben die Naturforscher aber weitere Auswirkungen der immer zahlreicher werdenden Invasion fremder Krebsarten – Signal-, Marmor-, Kaliko-Krebs etc. – gefunden. In dem Vortrag wird Dr. Jürgen Ott, Präsident der POLLICHIA, und Libellenspezialist,  einen Überblick über die eingeschleppten Arten und deren Auswirkungen auf die heimische Artenvielfalt geben. Auch die gesetzlichen Grundlagen und Möglichkeiten ihrer Bekämpfung werden dabei angesprochen.

 

Signalkrebs
Der aus Nordamerika eingeschleppte Signalkrebs. Foto: © J. Ott

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Ornithologische Studienreise nach Kamtschatka

Monatsvortrag
Ornithologische Studienreise nach Kamtschatka

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Mehr als 13 Stunden dauert der Flug über 8.000 km von Deutschland nach Kamtschatka an der Ostküste der Russischen Föderation. Kamtschatka ist etwa 5 % größer als Deutschland und die größte Halbinsel Ostasiens. Sie erstreckt sich über 1.200 km von Ostsibirien nach Süden und ragt vor der russischen Küste zwischen Japan und Alaska in den Nord-Pazifik. Auf ihr befinden sich 29 aktive Vulkane und mehr Geysire als in Island. Die höchste Erhebung ist der Vulkan Kljutschewskaja Sopka mit 4.750 m. Erst seit 1990 ist die Kamtschatka-Halbinsel für Touristen zugänglich. Über 50 Jahre lang war sie militärisches Sperrgebiet. 1996 wurde die Vulkanregion von Kamtschatka, die größtenteils als Naturpark ausgewiesen ist, von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Die Halbinsel ist dünn bevölkert: heute leben nur etwa 310.000 Menschen auf Kamtschatka, etwa 65 % davon in Petropawlowsk-Kamtschatski, der Hauptstadt der Region. 

Der öffentliche Vortrag des saarländischen Ornithologen Christoph Braunberger bei der Naturforschenden Gesellschaft des Saarlandes führt die Zuhörer in den zentralen Teil Kamtschatkas. Er bietet einen Überblick über die interessante ostasiatisch-sibirische Vogelwelt und Einblicke in eine der grandiosesten Landschaften der Erde am anderen Ende des Kontinents.

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Drohnen – doch mehr als nur moderne Spielerei auch für adulte ♂♂ von Homo sapiens?

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Drohnen – doch mehr als nur moderne Spielerei auch für adulte ♂♂ von Homo sapiens?

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Drohnen sind richtig „in“! Die ferngesteuerten Mini-Hubschrauber sind als kleine fliegende Helfer sehr nützlich oder auch nur als Spielzeuge begehrt. Das ist nicht ganz unproblematisch. In steigendem Maße kam es bereits zu kritischen Situationen und in der Folge zu neuen rechtlichen Vorschriften. Obwohl das Hobby dadurch komplizierter wurde, haben viele Menschen – vor allem erwachsene Männer – trotzdem einfach nur Spaß am Fliegen. Mit Drohnen erschließt man sich als Fotograf neue bisher unzugängliche Bereiche. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten für ganz neue Motive und ungewöhnliche Aspekte.
Der saarländische Naturforscher Dr. Bernd Trockur möchte im ersten Teil eines Vortrags zeigen, wie man Bilder von Drohnen im Naturschutz und bei ökologischen Untersuchungen anwenden kann. Im zweiten Teil werden interessante Drohnenaufnahmen aus saarländischen Landschaften gezeigt. 

 

Weiher im Frühjahr Foto: © B. Trockur

 

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Auf der Suche nach dem Leitbild für den Wirtschaftswald: Eine Reise in iranische und rumänische Buchenurwälder

Monatsvortrag
Auf der Suche nach dem Leitbild für den Wirtschaftswald: Eine Reise in iranische und rumänische Buchenurwälder

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 6. September 2018

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

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Zwischen Anden und Atlantik - Eine Naturreise durch Argentinien

Monatsvortrag
Zwischen Anden und Atlantik - Eine Naturreise durch Argentinien

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 3. Mai 2018

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Der Vortrag gibt Einblicke in die Natur eines faszinierenden Landes mit seiner großen Artenvielfalt und unendlich weiten Landschaften.

Argentinien ist ein Land der Extreme. Mit 2,8 Mio. km² ist es eines der größten Länder der Erde und das zweitgrößte in Südamerika. Es erstreckt sich über fast 4000 km über mehrere Klimazonen vom südlichen Wendekreis bis nach Feuerland und die Antarktis. Subtropische Wälder an den riesigen Wasserfällen des Iguazú im Grenzgebiet zu Brasilien und Paraguay gehören ebenso zu den Naturschätzen Argentiniens wie die großen Feuchtgebiete Esteros del Iberá, die Überschwemmungsgebiete entlang des Rio Paraná und die weiten Steppen im Regenschatten der Anden. Bei Mendoza erreichen die Anden mit dem Aconcagua fast 7000 m Höhe. 

Ein Land dieser Größe ist in 80 Tagen nur exemplarisch zu erkunden. Am Anfang bereisten wir das Mündungsdelta des Rio Paraná, die Feuchtgebiete des Iberá und die Wasserfälle des Iguazú.

Dann fuhren wir mit dem Nachtbus in den Nordwesten am Fuß der Anden. Hier wanderten wir durch die Nebelwälder bei Salta und fuhren über Pässe von fast 5000 m durch das Hochgebirge mit Salzseen und Vulkanen bis zur Atacama-Wüste in Chile. 

Im Süden Argentiniens bereisten wir das nördliche Patagonien mit der Halbinsel Valdés am Atlantik, wo wir Wale, See-Elefanten und Pinguine beobachten konnten. In den südlichen Anden durchstreiften wir Südbuchenwälder an klaren Seen und Flüssen und sahen zum Abschied den Anden-Kondor über uns kreisen. 

 

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Foto: © B. Froehlich-Schmitt

 

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Foto: Wasserfälle von Iguazu © A. Schmitt

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Tansania: die Maasai, der Arusha Nationalpark, der Manyarasee und der Ngorongorokrater.

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Tansania: die Maasai, der Arusha Nationalpark, der Manyarasee und der Ngorongorokrater.

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 1. März 2018

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Giraffe

Tansania: ein Land im Aufbruch, mit extremen Gegensätzen, landschaftlich wie kulturell, mit legendären Nationalparks, mit farbenprächtiger Vegetation und einer faszinierenden Tierwelt.

Zu Besuch bei traditionell lebenden Maasai und auf Safari in den Arusha Nationalpark, zum Manyarasee und in den Ngorongorokrater.

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